Transzendental in Berlin

Der Regisseur David Lynch ist nicht nur ein Könner auf dem Gebiet des innovativen und abgefahrenen Spannungskinos, er hat auch seit Jahrzehnten seine innere Zufriedenheit und Ruhe in der Anwendung der transzendentalen Meditation gefunden.

Foto © Harald Bischoff

Anlässlich eines Berlin-Besuches sprach er am 13. November 2007 im Rahmen eines TV-Interviews mit der Sendung Kulturzeit darüber, wie sehr die Meditationslehre des berühmten indischen Gurus Maharishi Mahesh Yogi sein persönliches Leben beinflusst und bereichert hat.

Er betonte im Gespräch, wie stark diese indische Technik in der Lage sei, das Leben jedes einzelnen zum positiven zu verändern. Auf der Suche nach Glück und innerer Zufriedenheit hatten sich bereits Ende der Sechziger Jahre die Beatles nach Indien begeben, um sich von Maharishi Mahesh Yogi die mentalen Techniken beibringen zu lassen. Lynch betont im Interview, wie sehr sein inneres Bewusstsein durch die angewendete Technik sich dem Positiven öffnete. Er bemerkte nicht nur eine Bewusstseinserweiterung und Verstärkung von Kreativität, Lebensenergie und Intelligenz, auch die positiven Gefühle allgemein würden wachsen. Er betonte, dies sei alles Wirklichkeit und keinesfalls nur Einbildung.

Der weltbekannte Regisseur hat zur weiteren weltweiten Propagierung der Lehren Maharishi Mahesh Yogi die David Lynch Foundation gegründet, die mittlerweile auch von Weltstars wie Ringo Starr, Paul McCartney und Donovan aktiv unterstützt wird.
Der Film macht im Kommentar die Aussage, das es Kritiker gibt, die die Bewegung für sektenmäßig organisiert halten und vor autoritären bzw. antidemokratischen Tendenzen warnen.
Lynch hat mittlerweile ein großes Aufklärungsprogramm gestartet, mit dem er traumatischen Stress bei Kindern, Jugendlichen und US-Soldaten durch Anwendung von Meditationstechniken im Sinne Maharishi Mahesh Yogis bekämpfen möchte.